News vom: 22.09.2011 Neuer AFM Ticketshop eröffnet

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Wir freuen uns, Ihnen den neuen AFM Ticketshop vorstellen zu können. Neben der einfachen Bestellung von Tickets die Sie sogar selbst ausdrucken können (!) bieten wir hier weiterführende Informationen zu den vertretenen Künstlern und unseren Veranstaltungsorten.
Räte stehen wie eine Eins hinter Berg Bürgermeister vergibt nur gute Noten fürs letzte Konzert – Feste Messpunkte sollen künftig Lautstärke dokumentieren
Als Aushängeschild, das für Aspach nicht verloren gehen darf, bezeichnete Bürgermeister Weinbrenner die Schlagersängerin Andrea Berg. Tatsache sei, dass trotz der bisher höchsten Besucherzahl das Konzert im Juli ein ruhiges gewesen war. Allerdings sei die gewünschte Geräuschminderung nicht erreicht worden. Feste Messpunkte sollen nun künftig Lautstärke dokumentieren.
„Veranstaltungen im Bereich Fautenhau – Erfahrungen und Auswirkungen – Optimierungen“ war der Tagesordnungspunkt 4 in der Gemeinderatssitzung am Montagabend überschrieben. Im Lauf der Diskussion wurde deutlich: Verwaltung und Gemeinderäte stehen wie eine Eins hinter Andrea Berg beziehungsweise hinter dem Veranstaltungskonzept im Fautenhau. Auf die Schlagerkönigin wolle und könne man nicht verzichten, „die ganze Welt blickt auf Andrea Berg und auf Aspach“ sagte der Bürgermeister. Es wäre ein bedeutender Imageverlust, abgesehen von den wirtschaftlichen Auswirkungen für die Gemeinde und die Region, sollte „dieses großartige und beliebte Event“ nicht mehr stattfinden.
Das Eröffnungskonzert am 23. Juli unmittelbar nach Abschluss der Bauarbeiten in der Comtech-Arena habe für Schlagzeilen und kontroverse Diskussionen gesorgt, bekannte Weinbrenner. Tatsache ist aber, dass es ein ruhiges Konzert war und die Abwicklung sehr gut geklappt hat, trotz der bisher höchsten Besucherzahl, so Weinbrenner. Festzuhalten bleibe aber auch, dass die angenommene und gewünschte Geräuschminderung nicht erreicht worden sei. Weinbrenner: „Von der Tieferlegung des Stadions und der Überdachung habe ich mehr erwartet, das gebe ich zu.“
Was man auch nicht wegdiskutieren könne ist, dass die vom Veranstalter zugesagten Geräuschmessungen nicht stattgefunden haben. „Das ist eben leider so passiert“, sagte der Vorsitzende. Abweichend von der Bühnenausrichtung, die in der Polizeiverordnung festgelegt worden war, wurde im Vorfeld einvernehmlich die Entscheidung getroffen, dass für dieses Open-Air-Konzert nochmals die Bühnenausrichtung in der bisherigen Form erfolgen kann. Laut Weinbrenner wurde der Gemeinderat anlässlich der Baustellenbesichtigung darüber am 31. Mai informiert.
Wie sich dann beim Konzert herausstellte, war die Verteilung der Lautstärke inhomogen, sagte Weinbrenner. Während in einigen Teilen der Gemeinde Bürger über Lärm klagten, habe es in anderen Teilen wesentlich geringere Lärmwerte gegeben oder man habe überhaupt nichts von der Veranstaltung gehört. Als Ursache dafür sieht der Bürgermeister entweder „andere Lautsprechereinstellungen oder auch die Windverhältnisse“.
Um künftig nicht auf subjektive Höreindrücke angewiesen zu sein, sondern über objektive Pegeldaten zu verfügen, sollen jetzt Messstellen installiert werden. Die Standorte dafür sollen in einem Gutachten festgelegt werden, dass das Ludwigsburger Büro BS-Ingenieure zum Preis von etwas über 3000 Euro erarbeiten soll. Was an Höchstgrenzen während einer Veranstaltung an den jeweiligen Messpunkten ankommen darf, das liege in der Hand der Gemeinde. Sie könne die jeweiligen Maximalpegel festlegen. Wie die Bühnenausrichtung und die Einstellung der Lautsprecher sei, liege in der Hand des Veranstalters. Der müsse dann nur dafür sorgen, dass an den Messpunkten die Höchst-Lärmwerte nicht überschritten werden. Die Werte der Messpunkte könnten dokumentiert, ausgewertet und jederzeit nachgeprüft werden. Auf die Frage, wer die Kosten zu tragen hat, sagte Weinbrenner: Das Gutachten sei Sache der Gemeinde, für die Installation und den Betrieb der Messpunkte müsse der Veranstalter sorgen. Auf die Anzeige eines Gemeinderats angesprochen, sagte der Bürgermeister: „In einem Telefongespräch war von einer Anzeige die Rede. Eine schriftliche Anzeige, die wir zu bearbeiten hätten, liegt nicht vor.“
Quelle: BKZ Online |
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